August 25, 2018

Please reload

AKTUELLES

I'm busy working on my blog posts. Watch this space!

Please reload

STAND DER DINGE

Mal was Neues, ein Gartenjournal führen...

September 10, 2017

Autor:

Noch bevor wir uns damals das Gärtchen angeschafft haben, zog in meine kleine, feine Bibliothek zu Hause ein sogenanntes "garden journal" ein. Gekauft hatte ich es nur, weil es von einer meiner Lieblingsdesignerinnen heraus gegeben wurde und schick aussah. Das war es auch schon, mehr Zweck musste und konnte es zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht erfüllen. Es reihte sich dann hervorragend in eine Auswahl hübscher Notizhefte auf meinem Schreibtisch ein und stand dort gut 2,5 Jahre rum, bis ich mich vor einigen Tagen wieder daran erinnerte. 

Jetzt habe ich ja einen Garten und auch noch ein neues Spielzeug, eine Sofortbild -Digitalkamera. Warum diese nicht auch hierfür nutzen? Gesagt getan, ich habe mir das Büchlein vorgenommen und überhaupt zum ersten Mal genauer angeschaut. 

Es ist in sechs unterschiedliche Kapitel eingeteilt.  Von der Basis für Kleingärtner über Pflanzen, Gemüse, Obst und auch Dekoration bis Planung und Bodenbeschaffenheit hat jeder Punkt ein paar Seiten bekommen, die man nun mit Inhalt füllen kann. Es gibt Checklisten, man kann notieren, was man bereits angepflanzt hat oder gedenkt noch zu pflanzen. Man kann aufzeichnen wie das Gelände aussieht und man kann jede Menge Fotos einkleben. Extra dafür gibt es auf den letzten Seiten ein paar Fotoeckenaufkleber, eine tolle Idee, da man so auch mal die Fotos austauschen kann. Überhaupt, ich glaube das Journal muss kein dauerhaftes, statisches sein, es darf mitwachsen und sich verändern. Der Garten verändert sich ja auch ständig. Daher schreibe ich auch am liebsten mit Bleistift, der lässt sich bekanntermaßen prima radieren und man kann anpassen, variieren.

Wofür das Journal gut ist? Man hat Anhaltspunkte, Vorgaben und Vorschläge, nach denen man sich richten kann, um es zu gestalten. Es gibt einem aber auch die Möglichkeit nur Inspirationen zu sammeln & diese einzukleben, aufzumalen oder Ideen zu notieren. Die Aufmachung ist toll, schlichtes Retrodesign mit vielen Blumen- oder auch Obstmotiven. Zusätzlich ist jedes Kapiteldeckblatt auch gleichzeitig eine Art Umschlag oder Hülle, in dem etwas gesammelt werden kann. Ich habe hier zum Beispiel Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel untergebracht und auch Samen. 

Klar, man braucht sowas nicht unbedingt, jedes einfache Notizbuch hätte es auch getan. Aber, wie bei allem bei mir, das Auge isst mit und ich mag nun mal Sachen, die nicht nur funktionell sind, sondern auch schick aussehen. Mir wird das Journal jedenfalls nützen, denn ich bin immer ein wenig nachlässig mit Notizen und denke immer, das merke ich mir doch. Aber eigentlich weiß ich inzwischen auch, ich kann mir das eigentlich gar nicht mehr alles merken. Gerade für die Vorplanung des neuen Anbaujahres ist es für mich total hilfreich. Wie oft habe ich schon gedacht, Mist, das wollte ich doch auch noch machen und dieses und jenes und dann vergesse ich es und wenn es mir irgendwann wieder einfällt, ist es zu spät. Da ich das Journal immer wieder zur Hand nehme und durchblättere, ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer, dass mir das passiert.

Ich hatte jedenfalls die letzten Tage schon super viel Spaß mir die ganzen Fotos von diesem Jahr durchzuschauen und zu überlegen, welche ich gern einkleben möchte. Und in der bevorstehenden indoor Saison werde ich mir mit dem Projekt Gartenjournal  prima die Zeit vertreiben ohne allzu wehmütig werden zu müssen. Führt jemand von Euch auch ein Gartenjournal? Braucht Ihr dafür Anleitung durch so ein Buch oder nutzt Ihr lieber ein gängiges Notizbuch? Wer mit Anleitungen und Vorschlägen gut leben kann, dem sei das 'garden journal' von Orla Kiely sehr ans Herz gelegt, es lässt sich übrigens hier noch eins ershoppen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

BLEIB DRAN!