August 25, 2018

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STAND DER DINGE

Ein Wintertag im Garten

February 25, 2018

Ende Februar und ein Ende des Winters ist nicht in Sicht. Die Gartensehnsucht konnten wir instant leider nicht ganz stillen, daher haben wir heute ein paar Stunden im winterlichen Garten verbracht und das hatte absolut was für sich. 

 

Es war ein herrlicher Sonnentag, ein Bilderbuchsonntag also. Richtig viel machen konnten wir allerdings nicht, der Boden ist knüppelhart, gefroren und trocken, aber wir haben Einiges runtergeschnitten. Eigentlich aber nur, um überhaupt irgendwas zu machen. 

 

Das Beste am Ganzen war, dass wir unser Dreibein mit dem Topf über einem Feuer eingeweiht & getestet haben. Wir haben unser Tee- und Käffchenwasser darin gekocht. Nix was schnell geht, das entschleunigt ganz wunderbar. 

 

Ansonsten bin ich durchs Gärtchen gezogen, immer die Kamera im Anschlag, um die Schönheiten und Wunder eines sonnigen, schneelosen Wintertages im Bild festzuhalten und daran möchte ich Euch jetzt sehr gern Anteil nehmen lasssen:

Das Dreibein, im letzten Sommerurlaub an der Küste geshoppt und erstmal eingelagert. Denn vom Sommer war nicht mehr allzuviel übrig, als wir zurückkamen. Es ist wie für unsere Feuerstelle gemacht. Hervorragend. Und schaut Euch mal diesen Himmel an!

Arbeitsequipment heute: Die neue Gartenschere und Handschuhe, allein schon, weil es ziemlich kalt war. Warum ich die Ledernen nicht angezogen habe, weiß keiner, aber natürlich habe ich mir einen Splitter in den Daumen gezogen, durch die Handschuhe durch. Mit Leder wäre das nicht passiert.

Einer unser beiden Komposter hat eine größere Delle auf dem Deckel und dort hatte sich Wasser gesammelt, was jetzt gefroren war. Ich konnte natürlich nicht anders und musste das vom Deckel abknibbeln und fotografieren. Sieht das nicht herrlich aus? Ich habe ja inzwischen auch immer die Makrolinse für's Mobiltelefon an der Frau und ganz rechts auf dem Bild sind die kleinen Bläschen vom Bild ganz links, die über dem Blatt, von ganz nah dran aufgenommen. Das kann mich ja immer wieder begeistern. Würde man ja so mit dem bloßen Auge auch immer alles gar nicht so wahrnehmen, da hat man schon tolle Einblicke & Perspektiven.

Durch die vielen sonnigen Tage, war es übrigens im Gewächshaus leider ziemlich trocken und die ein oder andere Pflanze, die ich bisher ganz passabel über den Winter gebracht hatte, hat das leider nicht überstanden. Da habe ich ganz schön unterschätzt, wie warm es doch in der Sonne auch bei frostigen Temperaturen dort wird und hätte besser mal zwischendurch etwas gießen sollen. 

 

Das Malvenbäumchen, was ja eine ganze Weile so draussen ausgehalten hatte, hielt sich auch trotz Trockenheit tapfer und hatte eine wunderschön, große Blüte für mich parat. Für die Aufnahme rechts habe ich auch wieder die Makrolinse benutzt und es schien gerade die Sonne, daher die völlig anderen Farben als auf dem Bild links, als es zwar hell, die Sonne aber gerade hinter ein paar Wölkchen verschwunden war.

Ein paar Frühblüher wagen sich trotz der Kälte auch bereits raus. Ich habe im frühen Winter über 200 Blumenzwiebel im Gärtchen versenkt, mal schauen, was davon dann durchkommt. Die hier scheinen jedenfalls Bock zu haben und wenn die nächste, nochmal sehr kalte Woche dann überstanden ist und es hoffentlich endlich wärmer wird, werden wir endlich auch mit Glück ein kleines Blumenmehr im Gärtchen bewundern können.

Es hat bestimmt eine Viertelstunde gedauert, vielleicht auch länger, bis das Wasser heiß genug war. Wir haben das zum Ersten Mal so ausprobiert und hätten es früher viel tiefer hängen sollen, vor allem wäre weniger Wasser im Topf zu haben auch cleverer gewesen. Naja, beim nächsten Mal wissen wir das. Der Tee schmeckte übrigens himmlisch! Und der Metallbecher liess sich dank Handschuhen auch gut anfassen, im Sommer hatte ich mir mal ordentlich die Schnute am Emaillebecher verbrannt, da war das keine so gute Idee, aber heute in der Kälte hat das prima gepasst.

Das waren jedenfalls ein paar herrliche Stunden und mir ist wieder einmal bewusst geworden, dass mir das "Draussen sein" einfach fehlt, wenn ich es nicht haben kann. Egal wie lange der Winter noch dauert, an den sonnigen Tagen, werden wir wieder in den Garten gehen.

Wir haben das überschüssige Wasser, wir hatten ja deutlich mehr, als die zwei Tassen, die wir dann getrunken haben, gekocht, zum löschen benutzt. Dabei ist dieses tolle "Johannisbeere im Nebel" Bild entstanden. Wir selber riechen übrigens auch wie kleine Räucherhähnchen. Ich hoffe Euch hat der kleine Ausflug in mein Wintergärtchen gefallen und wünsche Euch noch einen fabelhaften Sonntagabend!

 

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