A HAPPY NEW YEAR


Während ich das hier schreibe, bin ich gerade stocksauer, denn mein Beitrag war eigentlich fast fertig geschrieben, als Entwurf gespeichert und ist dann - schwupps - im Nirvana verschwunden. So viel Zen, wie ich gerade aufbringen muss, um nicht auszuflippen, kann ich kaum aufbringen. Mann ey…!


Aber es geht um das Blogger Blind Date. Eine meiner absolut liebsten Institutionen hier in meiner kleinen Beetkulturwelt. Es geht hierbei um Vieles, was mir lieb ist im Leben. Es geht um das Leben, Leidenschaft, den Garten und um Musik. Bestenfalls schafft man das alles miteinander zu verbinden.


Vielleicht finde ich noch irgendwo im Gedächtnis ein paar meiner Wahnsinnsformulierungen, die ich eigentlich hierfür schon zusammengetragen hatte. Vorher aber für alle, die keine Ahnung haben, was zum Teufel hier eigentlich los ist, eine kleine Erläuterung:


"Was kommt dabei heraus, wenn sich 10 BloggerInnen zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen?


Unter dem Motto „My dear Aquaintance (A happy new Year)“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song, hier in der wunderschönen Version von Regina Spektor, geschrieben.

Wir wissen nicht, was die Anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!


Mit dabei sind:


Björn für Gartenbaukunst https://gartenbaukunst.net/ - der hat das Blogger Blind Date erfunden

Anne für Cardomachai https://cardamonchai.com/

Johanna für Garteneuphorie https://www.garteneuphorie.de/

Anja für Der kleine Horrorgarten https://der-kleine-horror-garten.de/

Franziska für Laubenhausmädchen https://laubenhausmaedchen.de/

Elisa für Rienmakaefer https://rienmakaefer.com/

Sandra für Beetkultur https://www.beetkultur.de/ - das bin ich

Daniela für Garteninspektor https://www.garteninspektor.com/

Carla für Faun und Farn https://faunundfarn.de/

Laura & Sebastian für Naturgartenideen https://www.naturgartenideen.de/



Also auch ich und ich liebe dieses Lied, vor allem in dieser Version. Es berührt irgendetwas in mir, es bringt irgendwo eine Seite zum schwingen, es verknotet mir die Kehle und fühlt sich trotzdem so herzlich und warm und wunderschön an. Es ist das perfekte Neujahrslied.


Eigentlich ist der Song ja für Peggy Lee geschrieben worden, von Paul William Roger Horner und Peggy Lee, 1983. Für das Broadway Musical „Peg“. Das Musical floppte, der Song war allerdings vorher bereits rausgeschrieben worden und wurde dann erst 2006 wieder veröffentlicht. Die Version von Peggy ist schön, keine Frage, aber die Art wie Regina Spector das Lied präsentiert, ist besonders.


Nicht nur, weil da auch Sirenen, Maschinengewehrknattern, Hubschraubergeräusche zu hören sind. Negative Geräusche, die natürlich nicht so recht zu den sonst so positiven, süßen Worten passen wollen, dafür aber heutzutage zum alltäglichen Leben. Negative Geräusche, weil das Leben nun mal einfach nicht einfach und nur süß und positiv ist. Ihr habt ja sicherlich alle Eure Erfahrungen damit.


Für mich ist jedes Jahr die Summe seiner Teile und manchmal überwiegt auf lange, lange Zeit, vielleicht auch für die Ewigkeit, eine negative Bilanz.

Ich kenne genug Menschen, die so einen Quatsch wie „Zeitumstellung und Jahreswechsel“ nicht brauchen. Aber das ist es für mich nicht. Ein Jahreswechsel birgt doch so viele Chancen. Einfach mal Abschließen mit etwas oder vielleicht endlich auch Neues für sich erwarten. Ist doch irgendwie toll, dass das geht. Wie ein Generalablass.


Ohne diesen Grund würde ich das sonst gar nicht unbedingt so werten. Jede Minute meines Lebens und das meiner Lieben ist schließlich gleich wichtig & wertvoll.


Wenn ein Jahr beschissen endet und man ahnt bereits, dass auch das nächste Jahr sich nicht von seiner besten Seite zeigen wird, dann ist man doch froh darüber, wenn man Hoffnung auf ein Neues hegen darf?


Als wir uns in der Silvesternacht von 2017 auf 2018 vom alten Jahr mit einem Stinkefinger und einer Wunderkerze verabschiedet haben, ahnten wir bereits, dass es 2018 nicht besser werden würde und hofften dennoch das Beste. Jetzt am Jahresende wissen wir, dass es ebenfalls ein Scheißjahr war, was in seiner negativen Leistung kaum zu überbieten ist.


Heute am 01. Tag des neuen Jahres 2019 weiß ich natürlich, dass nicht alles in 2018 mies war. Zum Beweis habe ich hier einen kleinen Beetkultur Jahresrückblick in Form von Bildern für Euch. Der Gartenkater, der fabelhafte Sommer, die herrlichen Ernten, die prächtigen Pflanzen und wenn auch nicht im Bild, die Erfahrungen, wie zum Beispiel mit der Makrolinse in einen Bienenstock einzutauchen - all das trug zu den schönsten Momenten des Jahres bei.



2018 war trotzdem für mich persönlich, gerade zum Ende hin, ein überwiegend trauriges Jahr. Mit dem zugegeben hübschesten Gartensommer ever. Dennoch ein Tiefpunkt , der sich 2017 bereits andeutete, mit sehr endgültigen Folgen. Das Leben ist endgültig. Einmal mehr musste meine kleine geliebte Familie das erfahren.


Ich bewahre mir aber die Hoffnung, dass es jetzt mit Tiefpunkten erstmal reicht. Vor allem für dieses Neue Jahr, 2019, auf das wir gestern die Gläser erhoben haben und heute, jetzt und hier wünsche ich Euch: Happy New Year!

Was auch immer Euch widerfährt, was auch immer Ihr durchmachen müsst, könnt oder dürft – möge immer das Beste für Euch dabei herauskommen. Mögen sich immer neue Hoffnungen, neue Chancen oder wenigstens neue Erkenntnisse ergeben. Möget Ihr immer verzeihen können, dem Leben und den Menschen und den im Nirvana verschwundenen Blogartikeln. Und immer Gesundheit! Die beste Krankheit taugt nix!

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